Mein Vater

Fredo Straub Virtuose und Akrobat auf dem Knopfakkordeon, 1930 in Passau geboren.

Er war bis 1958 Berufsmusiker. Seine Musikalität war international, da er mit Zigeunern, Russen, Franzosen, Amerikanern, Italienern usw. musizierte. Er hatte über tausend Musiktitel im Kopf die er auswendig spielte von Klassik bis Weltmusik und Volkmusik.

In den 50er Jahren war er in ganz Deutschland als Akkordeon-Solist und  mit verschiedenen Bands unterwegs. 

 

Sein erster großer Soloauftritt war 1950 in der Nibelungenhalle in Passau vor ca. 2000 Zuhörern.  

 

Im Rheinland war er mit Adolf Weidner und Band tätig (Rundfunkaufnahmen) . In Passau spielte er mit den Schurzbrüdern, mit seinem Vater, mit seinem Bruder usw., die alle hervorragende Musiker waren.

 

Ab den 60er Jahren hat er öffentlich nicht mehr gespielt.

 

Am 1.6.1987 war der schlimmste Tag in meinem Leben.

Mein Vater ist mit 57 Jahren an Krebs gestorben.

 

Seine Musik wird in mir immer weiterleben.  

 

 


Ein Gedicht von meinem Vater:

 

Unsterblich ist das Leben der Musik,

es geht bis über den Tod hinaus,

bei Freud und Leid,

Musik biete die Einigkeit.

 

La Musica

 

11. Mai. 1976, Fredo Straub